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Top-Städte

Steinmetze in Wuppertal

Brunhilde Schmitz

Hugostr. 10
42281 Wuppertal

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Grabmale Kaiser

Solinger Strasse 52
42349 Wuppertal

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Grabsteingeschäft e.K.

Unt Lichtenplatzer Str 20
42289 Wuppertal

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Manfred Stölzel

Kohlstr. 103a
42109 Wuppertal

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Wilfried Oliv

Wichlinghauser Str. 58
42277 Wuppertal

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Grabsteine und Steinmetze in Wuppertal

Steinmetz in Wuppertal

Die Mehrzahl der Steinmetzbetriebe in Wuppertal hat sich in der Nachbarschaft der Friedhöfe niedergelassen. Dies erspart vor allem den Aufwand die massiven Grabmale über weite Strecken zu transportieren. Bei den Unternehmen handelt es sich oftmals um Familienbetriebe, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Das traditionelle Handwerk eines Steinmetzes ist zugleich eine Kunst. Die grundlegenden Arbeitstechniken zum Bearbeiten der Steine und Verzieren der Grabmale haben sich über die vergangenen Jahrhunderte nur wenig verändert. Einige Steinmetze greifen mittlerweile auf maschinelle Unterstützung zurück. Vor allem bei den filigranen Schriftzügen sind computergestütze Techniken hilfreich.
Neben dem Anfertigen der Grabsteine gehört zu den Aufgaben eines Steinmetzen auch die Beratung der Angehörigen und die gemeinsame Planung des Grabsteines. Die Angehörigen können neben Grabsteinen auch Stelen wählen. Eine Stele ist eine Grabsäule, die schmaler und oftmals höher als ein Grabstein ist. Der Steinmetz vereint bei der Planung und Fertigung eines Grabsteines die Wünsche der Kunden und die Anforderungen der Friedhofsverwaltung. Bevor ein Grabstein auf der Grabstätte errichtet werden kann, muss dieser durch die Friedhofsverwaltung genehmigt werden. Für gewöhnlich werden in der Friedhofssatzung bereits Regelungen zu den erlaubten Maßen und Materialien gemacht. Zudem achtet die Friedhofsverwaltung darauf, dass der Grabstein sich in das Gesamtbild des Friedhofes einfügt. Der Antrag muss von den Angehörigen bei dem Friedhof gestellt werden. Meistens müssen dort Angaben zu Form, Ornamenten, Material und Fundament gemacht werden.

Grabsteine in Wuppertal

Die Grabsteine auf den Friedhöfen der Stadt Wuppertal unterscheiden sich in ihrer Gestaltung. Es gibt stehende und liegende Grabsteine aus Marmor, Sandstein oder Granit. Grabmale können zudem schlicht oder aufwändig gestaltet sein. Das Aussehen des Grabsteines wird von den Angehörigen bestimmt. Für diese stellt das Grab einen Ort der Erinnerung und der Trauer darf. Personenbezogene Grabsteine spiegeln oftmals den Lebensstil eines Verstorbenen wider. Für einen naturbezogenen Menschen kann beispielsweise ein Grabstein in Form eines Baumes gesetzt werden. War der Verstorbene Dichter oder Schriftsteller kann die Form eines Buches gewählt werden.
Ob ein Grabmal oder Grabstein errichtet werden darf entscheidet die Friedhofsverwaltung. Bestimmte Normen zu den Materialien und Maßen, die verwendet werden dürfen, werden in der Friedhofssatzung festgehalten. Für die kommunalen Friedhöfe gelten die Bestimmungen der Friedhofssatzung der Stadt. Diese verbietet beispielsweise das verwenden von Kunststoffen bei der Grabgestaltung. In Wuppertal gibt es zahlreiche Friedhöfe, die nicht von der Stadt geführt werden. Hier gelten die Regelungen der jeweiligen Friedhofsverwaltung.
Für historisch Interessierte lohnt sich ein Spaziergang über die Friedhöfe Wuppertals. Insgesamt befinden sich dort zahlreiche Ehrengräber bedeutender Persönlichkeiten der Stadt. Der Schriftsteller Friedrich Storck fand auf dem Alten Reformierten Friedhof seine letzte Ruhe. Auch die Kaufmannsfamilie Carnap liegt hier begraben. Das Grab des Heimatforschers Otto Schell befindet sich auf dem alten Lutherischen Friedhof. Die Ehrengräber werden von der Stadt betreut. Meist handelt es sich um Familiengrabstätten auf denen mehrere Angehörige beigesetzt wurden, sodass insgesamt 210 Grabstellen gepflegt werden.

Friedhöfe in Wuppertal

In Wuppertal finden Verstorbene auf 46 Friedhöfen ihre letzte Ruhe. Einen Hauptfriedhof gibt es nicht. Die Friedhofsfläche von 160 Hektar verteilt sich auf kleine und einige große Begräbnisstätten. Die Träger der Friedhöfe sind zum größten Teil Religionsgemeinschaften, wie beispielsweise die evangelische Gemeinde Cronenberg, die Pfarrgemeinde St. Antonius in Barmen oder die jüdische Gemeinde.
Besonders sehenswert ist der Friedhof der niederländisch-reformierten Gemeinde. Die Grabanlage wurde 1851 angelegt. Durch die einheitliche Gestaltung der Gräber werden soziale Klüfte beseitigt. Jedes Grab wird mit einer einfachen Grabplatte aus Sandstein abgedeckt und durch einen Rosenstock gekennzeichnet. Der evangelische Unterbarmer Friedhof befindet sich im Stadtteil Barmen und ist einer der größten Begräbnisstätten der Stadt. Auf einer Fläche von über 16 Hektar befinden sich mittlerweile 36.000 Gräber. Im älteren Teil des Friedhofes sind die Grabstätten der Familie Engels und von Missionaren und Opfern des Zweiten Weltkriegs zu sehen.
Die einzige kommunal geführte Anlage befindet sich an der Ronsdorfer Lohsiepenstraße. Neben den traditionellen Begräbnissen sind auf diesem Friedhof auch anonyme und muslimische Bestattungen möglich.


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