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Grabsteine und Steinmetze in Stuttgart

Steinmetz in Stuttgart

Die Steinmetzbetriebe in Stuttgart haben sich üblicherweise in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof angesiedelt. Der Vorteil sind die kurzen Wege zu den jeweiligen Grabstätten. Ein fertiger Grabstein muss nicht weit transportiert werden, was neben niedrigeren Kosten für den Transport auch einen geringeren Aufwand bedeutet. Weitere Leistungen der Steinmetze sind die Denkmalpflege und die Restaurierung auf einem Friedhof oder öffentlichen Plätzen. Ältere Grabmale werden durch die Steinmetze wieder aufgearbeitet und repariert. Diese Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit der zuständigen Denkmalbehörde getätigt und betreffen neben Grabmälern auch Kirchen oder öffentliche Gebäude.
Viele der Steinmetzbetriebe in Stuttgart sind Familienbetriebe mit langer Tradition im Steinmetz- und Bildhauergewerbe. Das Handwerk sowie der Betrieb werden häufig an die nächste Generation weitergegeben. So blickt ein Steinmetz teilweise auf eine über hundertjährige Tradition zurück. Das Handwerk des Steinmetzes hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Die reine Handarbeit wird durch den Einsatz von Maschinen unterstützt. Viele Arbeiten werden dennoch ohne maschinelle Hilfe geleistet, wie beispielsweise Inschriften, Muster und Symbole. Diese werden vom Steinmetz per Hand in die Grabmale gehauen.
Neben dem handwerklichen Geschick bei der Fertigung eines Grabsteins bringt der Steinmetz Kreativität mit in den Planungsprozess. Gemeinsam mit den Angehörigen wird das Grabmal für den Verstorbenen besprochen. Die Hinterbliebenen können in der Regel eigene Ideen mit einbringen. Da die Grabstätte sich erst vollständig gesetzt haben muss, ehe ein Grabstein gesetzt werden kann, hat die Familie genügend Zeit sich Gedanken zu dem Grabmal zu machen und diesen auszuwählen. Die sogenannte Installation erfolgt erst einige Wochen bis Monate nach der Beisetzung.

Grabsteine in Stuttgart

Ein Grabstein wird üblicherweise aus Naturstein gefertigt. Granit und Marmor sind beispielsweise Natursteine. Sie unterscheiden sich insbesondere in der Widerstandsfähigkeit. Granit ist im Gegensatz zum Marmor unempfindlicher gegenüber Säuren und Laugen. Marmor hat außerdem eine geringere Abriebfestigkeit, besticht aber durch die außergewöhnliche Oberfläche. Weitere Natursteine die für Grabsteine genutzt werden sind Kalkstein und Sandstein. Der ausgewählte Grabstein muss vor der Fertigung von dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt in Stuttgart genehmigt werden. Provisorische Grabkennzeichnungen wie beispielsweise ein Kreuz aus Holz bedürfen keiner Genehmigung. Diese Behelfsgrabzeichen dürfen bis zu zwei Jahre nach der Beisetzung auf der Grabstätte angebracht werden.
Die Hinterbliebenen haben bei der Wahl eines Grabmals die Möglichkeit einen stehenden Stein, einen liegenden Stein oder eine Grabstele zu wählen. Ein stehender Grabstein ist auf deutschen Friedhöfen am häufigsten zu sehen. Ein liegender Grabstein kann beispielsweise die Form eines Buches oder die von einem Herz haben. Ein Stein in Form eines Herzens drückt die Verbundenheit gegenüber dem Verstorbenen aus. Eine Stele ist eine Art Steinsäule mit dem Namen und dem Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen. Auf einer Stele können die Angaben mehrerer Verstorbener gemacht werden.
Die Friedhöfe in Stuttgart machen bezüglich eines Grabmals bestimmt Vorschriften. Diese sollen in erster Linie verhindern, dass ein Grabstein das Gesamtbild und die Würde des Friedhofes stört. Die Hinterbliebenen sollen sich bei dem Besuch einer Grabstätte nicht durch auffällige Anlagen oder Inschriften in Ihrer Trauer beeinträchtigt fühlen. Aus diesem Grund werden Angaben zu zulässigem Material und den Größen der Grabmale bezogen auf die Grabstätte gemacht. Außerdem werden Angaben zu der sogenannten Verkehrssicherheit eines Grabmals gemacht. Das bedeutet, dass der Grabstein beispielsweise bei starkem Wind nicht umkippen darf.

Friedhöfe in Stuttgart

In Stuttgart gibt es insgesamt 42 Friedhöfe. Diese erreichen eine Fläche von etwa 206 Hektar und beherbergen rund 157.000 Gräber. Die Friedhöfe werden aufgrund der großen Grünflächen und dem Baumbestand nicht nur als Begräbnisstätte, sondern auch als Naherholungsgebiet genutzt. Bei ausgedehnten Spaziergängen können Grabstätten bekannter Persönlichkeiten besucht werden. Auf dem Waldfriedhof sind beispielsweise die Grabstätten des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss oder des Fabrikanten Robert Bosch zu finden.
Der größte Friedhof Stuttgarts ist der Waldfriedhof. Dieser wurde nach dem Münchner Vorbild im Jahr 1913 angelegt. Dafür wurden die Grabstätten um den bestehenden Wald herumgeplant. Schlichte Grabsteine und kleine Plaketten an den Bäumen markieren die Grabstätten, stören aber nicht das natürliche Aussehen des Waldes. Der Pragfriedhof ist nach dem Hauptfriedhof die drittgrößte Begräbnisstätte der Stadt. Auf dem circa 20 Hektar großen Gelände befindet sich das einzige Krematorium der Stadt Stuttgart. Im östlichen Bereich liegt der Israelitische Friedhof. Für eine Besichtung muss der Torschlüssel bei der Verwaltung abgeholt werden.
Der Hauptfriedhof in Stuttgart bietet ein gesondertes Grabfeld für Muslimische Bestattungen. In diesem Bereich ist die Ausrichtung der Verstorbenen gen Mekka möglich. Eine von dem Islam vorgegebene ewige Ruhe ist nicht möglich. Die Ruhezeit auf dem Friedhof beträgt 20 Jahre, kann aber mit Zahlung von Gebühren verlängert werden. Eine weitere Vorschrift, die der muslimische Glaube vorgibt ist die Bestattung im Leichentuch. Diese ist aufgrund der in Deutschland geltenden Sargpflicht ebenfalls nicht möglich.


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