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Top-Städte

Steinmetze in Frankfurt

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Ferdinand Stang Steinmetzbetrieb GmbH,

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Schmidt Marmor und Granit GmbH

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Steinmetz Paulus e.K.

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Steinschlag

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60489 Frankfurt

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Traband Ph. u. H.G. OHG

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Grabsteine und Steinmetze in Frankfurt am Main

Steinmetz in Frankfurt

Die Steinmetze in Frankfurt am Main blicken häufig auf eine lange Familientradition als Steinmetzbetriebe zurück. Das Handwerk und der Betrieb werden bei den Steinmetzen üblicherweise an die nächste Generation weitergegeben. Das Material hat sich in diesem traditionellen Handwerk kaum gewandelt. Seit vielen Jahren werden Natursteine für ein Grabmal verwendet. Arten von Naturstein sind beispielsweise Granit, Marmor oder Kalkstein. Andere Materialien, die häufig bei Grabkreuzen eingesetzt werden, sind Holz und Metall. Für die Namen und Daten auf einem Grabstein kann auch Metall, beispielsweise Bronze, in Form von Buchstaben auf den Stein gesetzt werden. Die Inschriften und Reliefs können von dem Steinmetz aber auch in den Stein gehauen werden.
Der Steinmetz erledigt neben der Gestaltung und Fertigung des Grabsteins auch das Aufstellen auf der Grabstätte. Die sogenannte Installation bedarf besonderer Fachkenntnisse. Für den Grabstein muss ein Fundament errichtet werden, welches die Standfestigkeit des Steins bei starkem Wind und Erdarbeiten sichert. Eine Öffnung der Grabstätte oder umliegender Gräber darf nicht zu einem Umkippen der Grabmale führen. Die Friedhofssatzung macht aus diesem Grund klare Vorgaben hinsichtlich der sogenannten Verkehrssicherheit eines Steins.
In Hessen gibt es einen Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks. Dieser vereint die einzelnen Innungen des Bundeslandes und fördert den Austausch von Wissen. Außerdem werden in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk Berufsschulbesuche, überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen und die theoretische Prüfung für das Bundesland Hessen organisiert. Neben Maßnahmen, welche die Ausbildung betreffen, werden auch Weiterbildungen für Steinmetze angeboten.

Grabsteine in Frankfurt

Ein Grabstein bedeutet für die Angehörigen eine bleibende Erinnerung. Ein individuell gestalteter Grabstein kennzeichnet für die Trauernden die Grabstätte und damit den Ort zum Trauern. Je nach Wunsch der Familien kann diese Kennzeichnung unterschiedlich ausfallen. Bei der Gestaltung können eigene Ideen mit eingebracht werden. Dabei muss auf die Friedhofssatzung des gewählten Friedhofs geachtet werden. Vor der Fertigung eines Grabsteins bedarf dieser der Zustimmung durch den Friedhof.
Für die Wahl eines Grabmals haben die Angehörigen im Anschluss an die Beisetzung einige Wochen Zeit. Die Aufstellung des Grabsteins erfolgt einige Monate nach der Beerdigung. Das Grab benötigt diese Zeit, um sich vollständig zu setzen. Andernfalls wäre ein Absinken der Grabstätte oder ein Umkippen des Steins möglich. Um die Standsicherheit des massiven Grabsteins zu gewährleisten, wird ein Fundament in die Grabstätte integriert. Dieses ist für die Trauernden nicht sichtbar. Es sichert das Grabmal vor Erdbewegungen, starkem Wind oder einer Öffnung dieser oder benachbarter Grabstellen.
Die Friedhofssatzung in Frankfurt am Main stellt unterschiedliche Anforderungen an die Gestaltung einer Grabstätte. Bezüglich der Grabmale sowie dem Grabschmuck heißt es in den allgemeinen Gestaltungsgrundsätzen, dass diese ohne ausbeuterische Kinderarbeit gefertigt sein müssen. Diesen Wunsch äußern mittlerweile viele Friedhöfe in ihren Satzungen. Weiterhin darf das Gesamtbild des Friedhofes nicht gestört werden. Nicht ordnungsgemäß gepflegten Grabstätten setzt die Friedhofsverwaltung eine Frist, um das Versäumnis nachzuholen. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, kann das Nutzungsrecht für die Grabstätte entzogen werden.

Friedhöfe in Frankfurt

In Frankfurt am Main gibt es knapp 50 Friedhöfe. Der Frankfurter Hauptfriedhof wurde 1828 eröffnet und löste den alten Peterskirchhof ab. Der Peterskirchhof befand sich innerhalb der Stadtmauern Frankfurts und hatte trotz Erweiterungen keine Kapazitäten mehr. Direkt neben dem Hauptfriedhof befindet sich der Neue Jüdische Friedhof, einer der zwölf jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. Die Grabstellen werden durch zwei Portale, die mit einem Psalm geschmückt werden, erreicht. Noch heute wird der Friedhof benutzt. Bei Besichtungen wird von Männern das Tragen einer Kippa erwartet.
Auf den Friedhöfen in Frankfurt am Main können zahlreiche berühmte Gräber besichtigt werden. Auf dem Hauptfriedhof sind die Grabstätten des Philosophen Theodor W. Adorno, des Nervenarztes Alois Alzheimer und der Schriftstellerin Ricarda Huch zu finden. Auf dem jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße sind außerdem die Grabstätten des Begründers der Frankfurter Zeitung Leopold Sonnemann, die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim und Mitglieder der Familie Rothschild. Meir ben Anschel Rothschild ist der Begründer des Bankhauses Rothschild.
Auf dem Friedhof Westhausen in Frankfurt am Main befindet sich ein Ehrenfriedhof für italienische Kriegsopfer. Dieser Ehrenfriedhof – von dem es insgesamt vier in ganz Deutschland gibt – entstand im Jahr 1950 und dient 4788 Kriegsopfern als letzte Ruhestätte. Der Parkfriedhof Heiligenstock wurde erst im Jahr 1992 eröffnet und ist die jüngste Begräbnisstätte der Stadt Frankfurt. Die Besonderheit dieses Friedhofes ist die Anlage nach Vorbild eines Parks mit freiem Blick auf den Taunus. Außerdem befindet sich hier ein gesondertes Grabfeld für islamische Bestattungen. Für die Beisetzung stehen ein Raum für rituelle Waschungen sowie eine Trauerhalle frei von christlichen Symbolen für die muslimische Trauergemeinde.


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